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Neuigkeiten, World Energy Trilemma

Neue Studie anlässlich der World Energy Week Milan 2018

Die Ziele, die es im "Energy Trilemma" zu erreichen gilt, definiert der Weltenergierat (World Energy Council - WEC) als
  • sichere Versorgung mit Energie
  • den Zugang zu bezahlbarer Energie
  • die Nachhaltigkeit in der Erzeugung und im Verbrauch von Energie
Jedes Land verfolgt dabei seine eigene Strategie, um das Energie-Trilemma zu lösen. Im aktuellen Energy Trilemma Index des WEC werden 125 Staaten der Welt beurteilt. Mit Platz 11 im diesjährigen Ranking konnte sich Österreich um eine Position verbessern.

World Energy Issues Monitor 2018

Der Weltenergierat legt einmal jährlich den World Energy Issues Monitor vor. Dieser zeigt die kritischen Themenschwerpunkte im Energiesektor sowohl auf globaler als auch auf nationalstaatlicher Ebene auf. Befragt wurden über 1.200 Vertreter aus der Energiewirtschaft sowie Vertreter der Politik und der Forschung mit Energiebezug weltweit. Die Umfrage wurde 2017 durchgeführt.

 

Österreich stellte, wie bereits die Jahre zuvor, ein Schwerpunktland dar. WEC Austria bat daher ausgewählte Vertreter der heimischen Energiebranche zu aktuellen Entwicklungen und Perspektiven im Energiesektor Stellung zu nehmen.

 

Die Ergebnisse der jährlichen Umfrage stehen Ihnen nachfolgend zur Verfügung. Die sogenannten Issue Maps erlauben einen Vergleich der österreichischen Position mit jener Europas oder der globalen Sichtweise.

Neue Blockchain-Studie

Ob Stromhandel oder Anlagensteuerung: Blockchain könnte bei der Digitalisierung des Energiesystems eine zentrale Rolle spielen, denn die Transaktionstechnologie vereinfacht den Austausch, die Validierung und Dokumentation von Daten. Blockchain hat viel Potenzial. Konkurrenztechnologien oder regulatorische Anforderungen könnten allerdings die breite Durchdringung bremsen.

 

Ggst. Studie geht den Chancen und Herausforderungen der Blockchain-Technologie nach.

Energieeffizienz: Zukunftsstrategie für nachhaltiges Wirtschaften

Energieeffizienz ist von enormer energiepolitischer, umweltpolitischer und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Aus energiepolitischer Sicht trägt Energieeffizienz wesentlich zu einer Erhöhung der Versorgungssicherheit bei. Aus umweltpolitischer Sicht garantiert eine hohe Energieeffizienz entlang der gesamten Energiebereitstellungskette eine Reduktion der Umweltauswirkungen. Nicht zuletzt reduziert eine hohe Energieeffizienz Energiekosten, wodurch die wirtschaftspolitische Bedeutung von Energieeffizienz augenscheinlich wird.

 

Die nun vorliegende Studie bietet einen Vergleich nationalstaatlicher Energieeffizienzbemühungen.

 

Eine wichtige Aussage ggst. Studie ist, dass die Effizienzbemühungen trotz ökonomischer Krisen weiter voranschreiten. In den vergangenen 15 Jahren konnten 3,1 Gtoe an Energieverbrauch eingespart werden, ebenso wie 7 Gt CO2. Allerdings wird seit 2009 eine Verlangsamung der Effizienzsteigerung beobachtet.

World Energy Scenarios 2016: The Grand Transition

Das Wachstum des globalen Gesamtenergieverbrauchs schwächt sich deutlich ab. Während sich der Gesamtenergieverbrauch zwischen 1970 und 2015 mehr als verdoppelt hat, wird für bis 2060 nur noch ein Anstieg bis zu einem Drittel erwartet.

 

Fossile Energiequellen werden 2060 je nach Szenario zwischen 50% und 70% des weltweiten Energiemixes ausmachen.

 

Das Erreichen des 2°-Ziels – die Begrenzung des globalen Temperaturanstieges auf maximal 2°C gegenüber der vorindustriellen Durchschnittstemperatur - erfordert weitreichende zusätzliche Maßnahmen und einen sehr hohen CO2-Preis.

Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt

Im Zuge einer nachhaltigen Lebensweise ist die Nutzung erneuerbarer Energien ein wichtiger Faktor, geht es doch darum, Ressourcen zu schonen und den Treibhausgas-Ausstoß zu vermindern. Weltweit decken die Erneuerbaren Energien derzeit bereits 23% des Stromverbrauchs.

 

Global betrachtet setzen 164 Staaten Politikmaßnahmen ein, um den Anteil Erneuerbarer Energien an der Energieversorgung zu erhöhen. Die Staaten der Europäischen Union haben sich verpflichtet, bis 2020 den Anteil Erneuerbarer Energien auf 20% zu erhöhen und streben gleichzeitig 20% weniger Treibhausgasemissionen an. Gleichzeitig sollen bestehende Erneuerbaren-Fördersysteme abgebaut und allf. Beihilfen marktbasierter werden.

 

Die neue WEC-Studie analysiert die aktuellen Herausforderungen eines weiteren Erneuerbaren-Ausbaus und gibt Handlungsempfehlungen für eine optimale Integration erneuerbarer Energien in das Stromversorgungssystem.

World Energy Perspectives: The road to resilience, 2016

Die neue Studie zeigt systemrelevante Risiken im Energiebereich auf und identifiziert Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit.

WEC Rules of Trade and Investment

Die Gestaltung unseres zukünftigen Energiesystems ist eine politische Kernaufgabe. Der angestrebte Übergang von einem fossilen zu einem erneuerbaren Energiesystem birgt viele Herausforderungen, schafft aber auch Perspektiven und Chancen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, die im Spannungsfeld der drei klassischen Ziele der Energie-, Umwelt- und Klimapolitik - nämlich Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit - gelöst werden müssen. Mit der vorliegenden Studie werden Maßnahmen aufgezeigt, mittels der die Ziele der Energie-, Umwelt- und Klimapolitik bestmöglich erreicht werden.

E-mobility: Closing the emissions gap

Die am 29. Juni 2016 erschienene Studie untersucht die Auswirkung der Einführung von Elektroautos auf den größten Märkten für Personenfahrzeuge, nämlich USA, EU und China, im Hinblick auf die CO2-Reduktion.

 

Straßenverkehr ist für fast ein Viertel aller Treibhausgase in der EU und den USA, sowie für 10% in China verantwortlich. Elektrofahrzeuge könnten einen großen Teil dazu beitragen, nationale Klimaziele zu erreichen.