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Management und Finanzierung wetterinduzierter Risiken

Immer mehr Energieunternehmen werden sich der Tatsache bewusst, dass schon bloße Veränderungen einer klimatischen Variablen einen entscheidenden Einfluss auf ihr Ergebnis haben kann. Gleichzeitig erkennen auch immer mehr Investoren und Anteilseigner die Relevanz dieser Risiken und fordern von den Energieunternehmen ausführlichere Angaben über den Umgang mit Wetterrisiken.

 

Die WEC-Studie 'The road to resilience - managing and financing extreme weather risks' untersucht die Aspekte des Managements von wetterinduzierten Unternehmensrisiken und prüft, welche Risikostrategien und -instrumente am geeignetsten erscheinen.

Versorgungssicherheit europäisch denken

Der Weltenergierat-Deutschland veröffentlichte eine umfassende Studie zu den Vorteilen einer engeren Kooperation der Strommärkte hinsichtlich der vorzuhaltenden Leistung. Die von der Prognos AG auf Basis großer Datensätze verschiedener Netzbetreiber erstellte Studie zeigt, dass sich ein erheblicher Nutzen durch vertiefte energiewirtschaftliche Integration ergibt. Unter der Voraussetzung eines Stromnetzes, das nicht mehr durch die jetzigen Netzengpässe eingeschränkt wäre, könnten in den sieben Ländern des Pentalateralen Forums (DE, BE, NL, LU, FR, AT, CH) im Jahr 2030 zwischen 2 und 15 GW Leistung weniger vorgehalten werden.

Hydropower Development 2015

Der Weltenergierat (WEC) veröffentlichte anlässlich des von 19.5. bis 21.5.2015 stattgefundenen World Hydropower Congress (Peking) die Studie World Energy Resources: Charting the Upsurge in Hydropower Development 2015. Die Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Wasserkraftnutzung, über neue Entwicklungen und Trends.

 

2014 stieg die in Wasserkraftwerken installierte Leistung auf knapp 1100 GW weltweit. Die Stromerzeugung aus Wasserkraftwerken erreichte weltweit etwa 3900 TWh. Damit werden heute weltweit rund 76% der gesamten regenerativ erzeugten Energie durch die Wasserkraft erzeugt. Wasserkraft ist damit weltweit die wichtigste Quelle für Strom aus erneuerbaren Energien.

 

Bis 2050 kann das Wasserkraft-Kapazitätspotenzial verdoppelt werden. Dieses Ziel ist sogar früher als 2050 erreichbar, wenn Regierungen, Investoren und Banken bei Projekten in wachsenden Volkswirtschaften zusammenarbeiten. China, Indien, Brasilien und Südostasien zeigen hier einen rapiden Wachstumsmarkt.

Klimaschutz setzt Versorger unter Druck

Eine gemeinsame Studie des World Energy Councils (WEC), dem University of Cambridge Institute for Sustainability Leadership (CISL), der Cambridge Judge Business School und der European Climate Foundation beschäftigt sich damit, wie Klimawandel und die Gesetzgebung zum Klimawandel die Energiewirtschaft beeinflussen.

Global Electricity Initiative

WEC setzt sich seit seiner Gründung für eine universelle Elektrifizierung ein, denn nur durch den Zugang zu Strom ist Entwicklung möglich. Derzeit haben rund 1,2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu Strom.

 

Um die Elektrifizierung weiter voranzubringen, engagiert sich WEC im Rahmen der 'Global Electricity Initiative' (GEI) des UN Programms 'Sustainable Energy for all'. WEC Austria bzw. seine Mitgliedsunternehmen unterstützen die Arbeiten von GEI und nahmen an der Umfrage 'GEI industry survey' teil, deren Ergebnisse nunmehr vorliegen.

EU Klima- und Energiepolitik: verstärkte Koordinierung unabdingbar

Eine gemeinsame Studie des deutschen und niederländischen Nationalkomitees zum Weltenergierat zeigt: EU-weite Koordinierung und Harmonisierung der Energiepolitik ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine wirksame Integration der europäischen Strommärkte.

 

Allein durch eine bessere Ausrichtung der deutschen und niederländischen Energiepolitiken ließen sich Einsparungen in beiden Ländern von mehreren Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaften.

World Energy Perspective: Energy Efficiency Technologies

Energieeffizienz ist von enormer energiepolitischer, umweltpolitischer und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Aus energiepolitischer Sicht trägt Energieeffizienz wesentlich zu einer Erhöhung der Versorgungssicherheit bei. Aus umweltpolitischer Sicht garantiert eine hohe Energieeffizienz entlang der gesamten Energiebereitstellungskette eine Reduktion der Umweltauswirkungen. Nicht zuletzt reduziert eine hohe Energieeffizienz Energiekosten, wodurch die wirtschaftspolitische Bedeutung von Energieeffizienz augenscheinlich wird.

 

Die nun vorliegende Studie bietet einen umfassenden und detaillierten Überblick über einsetzbare Energieeffizienztechnologien, veranschaulicht das teilweise hohe Energieeinsparpotenzial und liefert nicht zuletzt Ansätze zur Bewertung von Energieeffizienz.

Energieeffizienz: Schlüssel zum Erfolg

Eine höhere Energieeffizienz ist ein Schlüsselfaktor, um den Anstieg des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen einzudämmen. Die aktuelle WEC-Studie liefert wichtige Erkenntnisse, um zielgerichtete Strategien zur Erhöhung der Energieeffizienz zu erarbeiten.

Stromgestehungskosten für verschiedene Erzeugungsarten

Die Höhe der Kosten für die in ihrer weltweiten Verbreitung stetig steigenden erneuerbaren Energien wird in der Öffentlichkeit mit viel Leidenschaft diskutiert. Oftmals werden dabei jedoch nicht alle verfügbaren Daten und Fakten in die Berechnungen einbezogen. Abhilfe soll die von WEC und Bloomberg New Energy Finance durchgeführte Analyse schaffen, welche die Stromgestehungskosten für verschiedene Erzeugungsarten vergleicht.

Shale Gas Boom in den USA bringt Europa unter Druck

Nach der Shale Gas Revolution in den USA stellt sich umso mehr die Frage nach der Wettbewerbsfähigkeit Europas. Sowohl Energieautarkie als auch Re-Industrialisierung sind in den USA in Sicht. Der dortige Gaspreis liegt um ein vielfaches niedriger als in Europa. Dies führt sowohl klimapolitisch als auch im internationalen Standortwettbewerb der Industrie zu enormen Vorteilen gegenüber dem Rest der Welt.

 

Das Deutsche Nationale Komitee zum Weltenergierat (DNK) hat nun die Auswirkungen der nicht-konventionellen Erdgasvorkommen in den USA auf Europa analysiert und Handlungsempfehlungen für Europa abgeleitet.

 

Die Studie steht unter nachfolgendem Link zum Download bereit: